ZU MEINER PERSON

 

Über mich gilt es jetzt nicht so viel Zeit zu verlieren, sondern ich würde gern  die Fotos sprechen lassen. Nur so viel, das Fotografieren ist seit dem Ablösen der analogen Fotografie durch die digitale Technik, ein für mich gestalterisches Hobby geworden. Das gibt mir die Möglichkeit, meine Vorliebe gilt der Tier- und Landschaftsfotografie, mich viel in der freien Natur aufzuhalten, um dort die Konzentration für meine Motive zu finden. Ein Beispiel, wenn man da Draußen ist und versucht seine Ideen umzusetzen, erlebe ich für mich beeindruckende Momente. Meiner Ansicht nach, bieten die Landschaft und Tiere unermessliche Stimmungen und Emotionen, wie am ganz frühen Morgen, wenn ich im dichten Nebel auf die Sonne warte und es noch lautlos ist. Irgendwann  sind nur die Tierstimmen aus dem Nebel zu hören und der Stimmgeber bleibt im Nebel verborgen .... man ist nur mit einem undurchdringlichen Nebeldunst umgeben. Erst später wenn die Sonne den Nebel langsam aufsaugt kann ich die Stimmen den Geschöpfen zuordnen. Zuvor ist die Stimmung sehr eindringlich und kann je nach dem, wo die Gedanken sich verlieren, mystisch bis geheimnisvoll wirken ... meine Konzentration und Aufmerksamkeit hat sich in der Nebelsuppe erhöht ... fast bis zum Luft anhalten um  keine Störgeräusche zu erzeugen ... jetzt aber weiter zur Vita ...

Die Fotos sollen vor Ort so weit wie möglich fertig-gestalterisch auf der Speicherkarte festgehalten werden, das heißt, mein Bestreben ist es, das Foto vor Ort schon stimmig auf den Chip zu bringen, damit so wenig wie möglich am PC nachbearbeitet werden muss.

 

Am Computer werden die Bilder noch für das entsprechende Ausgabemedium nachgearbeitet und wenn es erfordert, noch Sensorflecken und störende Teile retuschiert. Manchmal wird, wenn es das Motiv durch den Standpunkt und Kameratechnik nicht zugelassen hat, ein anderer Ausschnitt gewählt. Dazu wird Software von Adobe, wie zum Beispiel Lightroom benutzt. Bei Experimentieren mit dem Motiv vor Ort, wird die Kamera zur Gestaltung benutzt.

Zur Zeit benutze ich das Nikonsystem, d.h. DSLR und entsprechende Objektive etc..

 

Durch Fotofreunde und den Besuch von Workshops, wie z.B. einem Naturworkshop im Urwald und Tierpark Sababurg mit Manfred Delpho, einem Workshop ,,Faszination der Nähe'' mit Gisela Pölking, einem Fotoseminar mit Edmund Bugdoll im Noldegarten, Tapletop-Fotografie mit Martina Weise, dazu einem Studioworkshop für Porträtfotografie mit Model, hat das Fotografieren bzgl. Motivgestaltung und dem Kennenlernen der Kameratechnik Schritt für Schritt weiter gebracht ... soll jetzt nicht bedeuten, das ich schon am Ende angekommen bin.  Es hat sich dabei das Fotografieren von Naturaufnahmen wie Tiere, Pflanzen  aller Art, Landschaften, HDR, Makro- und Nahfotografie bis hin zu Experimenten, z:B. mit geöffneter Blende, Dynamik und Wischern, herauskristallisiert.

 

Für mich hat die Fotografie noch einen positiven Nebeneffekt, ich bekomme so einen direkteren Bezug zur Natur. Ich kann dort viele sich zeigende Augenblicke, die oft so nicht wahrgenommen werden, im Bild festhalten, ... z.B. einen Schmetterling in Kältestarre am frühen Morgen beim Energie tanken durch die Sonne zu beobachten, damit er dann fortfliegen kann. Es ist auch in der Natur möglich, mit der Kamera kreative bis hin zu künstlerischen Fotos zu gestalten. Man kann auch mal Innehalten und bemerken, wie schön und empfindlich sich die Natur zeigt … natürlich auch die negative Seite, wie leichtfertig der Mensch mit ihr umgeht und seinem Lebensraum oft wenig Beachtung schenkt. Eigentlich müsste es den Menschen wichtig sein und die Erhaltung  ihres eigenen Lebensraum für Mensch und Tier etc. am Herzen liegen. Aus eigenem Interesse, möchte ich versuchen mit meinen Fotos anregen, vielleicht bei ein paar Menschen einen positiven Eindruck zur Natur einleiten oder nur Gefallen finden.

 

  … Fotografie ist die Kunst schöne Dinge des Lebens einzufangen und zu konservieren …